credendo vides

Zwischenruf

… es sei mir gestattet, einen Zwischenruf einzuwerfen:

Es gibt die weit verbreitete – und eigentlich richtige – Meinung in der Bruderschaft, dass ein jeder Freimaurer die KK nach eigenem Gutheißen für sich auslegen darf, ja sogar soll.

Das möchte ich kurz in 3 Sätzen kommentieren, ich will „dazwischen rufen“!

1. Satz: „Niemand kann etwas so komplexes, wie die KK „eben mal so“ für sich verstehen und auslegen, ohne ein jahrelanges gewissenhaftes Studium der Rituale, der Fragebücher und der Quelltexte dieser beider Werke!“
2. Satz: „Wer dieses Studium der KK nicht absolviert – aus welchen Gründen auch immer – nicht genügend Zeit, keine Aus- und Weiterbildung durch seine Brüder LM, Paten, Einführende oder Redner, derjenige Bruder wird sich nur ein Zerrbild der Freimaurerei denken oder vorstellen können, welches es ihm nicht möglich macht, sich mit „ausgebildeten“ Brüdern adäquat auszutauschen und seinen Weg zur Erkenntnis erfolgreich weiter zu beschreiten.“
3. Satz: „Damit alle Brüder das Studium der KK erfolgreich ausüben können, rufe ich dazwischen: „Brüder LM, seid Lehrer, seid Professoren, leitet eure, euch anvertrauten, wissbegierigen Brüder an, bildet sie aus, zeigt ihnen, wo sie anfangen müssen, gebt ihnen die Rituale und die Fragebücher zum Lesen, legt ihnen die Bibel ans Herz, sagt ihnen, dass nur diese Werke die Grundlage der Lehre der KK sind, alles andere Gesagte und Geschriebene ist diskutierbar und schönes Beiwerk, mehr nicht!“

Nun hoffe ich, dass dieser Ruf Gehör gefunden hat! Jeder Bruder wird sich seine eigene Freimaurerei definieren können, wenn er das Grundstudium erfolgreich beendet hat. Dann werden Gespräche unter Brüdern das hervorbringen, was ich – und das ist meine Meinung – als einen Teil des freimaurerischen Geheimnisses bezeichne!

Danke meine Brüder, danke für eure Aufmerksamkeit!
Jürgen

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